Der Exportberater steht Unternehmen beratend zur Seite


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Exportberater

Der Exportberater ist zwar bisher noch kein eindeutig anerkannter Ausbildungsberuf, wird aber gerade für Mittelständler im Rahmen einer immer größeren Globalisierung zunehmend wichtiger. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen mit vergleichsweise wenigen Mitarbeitern und/oder Produkten können es sich nicht leisten, auf Dauer nur die bereits erschlossenen Märkte zu bedienen. Sie müssen, um langfristig überleben und wachsen zu können, auch neue Märkte erschließen, die eben oft im Ausland liegen.

Während Vertriebler und Geschäftsführung aber mit den Aufgaben des Tagesgeschäfts oft ausgelastet sind, bleibt kaum Zeit, sich um mögliche Absatzkanäle im Ausland zu kümmern. An dieser Stelle setzt der Exportberater an.

 

Erschließung neuer Märkte mit dem Exportberater

Vor der Erschließung eines neuen Marktes ist es wichtig, sich über diesen zu informieren. Wer ist meine Zielgruppe? Kann sie mein Produkt gebrauchen? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, ausreichende Mengen an Waren zu exportieren? Gibt es ausreichend Nachfrage? Sind meine Preise konkurrenzfähig? Diese und viele weitere Fragen kann der Exportberater im Vorfeld klären.

Anschließend kann er mit dem Unternehmen gemeinsam eine Strategie entwickeln, um die Exporte der Firma weiter auszubauen. Vor Ort stattfindende Messen können besucht, Kontakte geknüpft werden und vieles mehr. Doch hier hört die Arbeit des Exportberaters noch lange nicht auf.

 

Exportberater geben auch Tipps zu Zollvorschriften und Co.

Gerade, wenn es darum geht, nicht nur innerhalb der EU, sondern auch in Drittländer zu liefern, müssen Unternehmen sich mit Fragen aus dem Zollrecht auseinandersetzen. Da dieses Thema sehr komplex ist, kann der Exportberater hier ebenfalls hilfreich und beratend zur Seite stehen. Er erklärt, welche Zollvorschriften zu beachten sind, wie die Papiere für den Zoll auszufüllen sind und welche Deklarationen für die eigenen Produkte auf den Warenbegleitpapieren vermerkt werden müssen.

Kommt es hier zu formalen Fehlern, kann es schnell passieren, dass ein Paket mit einer Lieferung wochenlang im Zoll liegen bleibt. Die Kunden beschweren sich dann über die langen Lieferzeiten und aus dem angedachten Ausbau des Exportgeschäfts wird nichts, wenn sich diese Beschwerden häufen.